
Wintersport auf der Schmittenhöhe
Schmitten-
höhebahn
Ein Generationenprojekt schreibt Tourismusgeschichte
Ein Generationenprojekt schreibt Tourismusgeschichte
Seit nahezu 100 Jahren prägt die Schmittenhöhebahn die touristische Entwicklung von Zell am See und steht exemplarisch für die Verbindung von Pioniergeist, technischer Innovation und kontinuierlichem Ausbau eines der bedeutendsten Aussichtsberge im Alpenraum.
Die Geschichte der Schmittenhöhe als touristischer Erlebnisraum reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Bereits 1873 wurde mit dem ersten angelegten Weg auf den Gipfel der Grundstein für die spätere Erschließung gelegt und damit der Zugang zu einem der eindrucksvollsten Panoramaberge Österreichs eröffnet. Mit wachsendem Interesse am Bergtourismus entstand in den 1920er-Jahren schließlich der Plan, die Schmittenhöhe auch technisch zu erschließen – ein Vorhaben, das die Entwicklung der Region nachhaltig prägen sollte.
Im Mai 1927 erfolgte der Spatenstich für die Schmittenhöhebahn, die noch im selben Jahr als erste Seilbahn im Bundesland Salzburg ihren Betrieb aufnahm. Nach nur wenigen Monaten Bauzeit konnte die Anlage Ende Dezember 1927 in Betrieb gehen und stellte damit einen bedeutenden Meilenstein der alpinen Infrastruktur dar. Als fünfte Seilbahn Österreichs eröffnete sie neue Perspektiven für Besucherinnen und Besucher und machte den Zeller Hausberg erstmals komfortabel erreichbar.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Schmittenhöhe von einem einzelnen Seilbahnprojekt zu einem umfassend erschlossenen Berggebiet. Schritt für Schritt entstanden zusätzliche Liftanlagen, Pisten und infrastrukturelle Einrichtungen, die sowohl im Sommer- als auch im Wintertourismus neue Impulse setzten. Besonders die Erweiterungen der 1970er-Jahre – etwa mit Areitbahn, Breiteckbahn oder weiteren Liftanlagen – ermöglichten eine Erschließung von mehreren Seiten und legten den Grundstein für das heutige Skigebiet. Gleichzeitig wurde mit der Zeller Bergbahn eine direkte Verbindung vom Stadtzentrum geschaffen, wodurch sich die Schmittenhöhe noch stärker in das touristische Angebot der Region integrierte.
Mit zunehmender Nachfrage rückten Modernisierung und Qualitätssteigerung stärker in den Fokus. Neubauten und Umbauten zentraler Anlagen, darunter die Erneuerung von Areit- und Glocknerbahn, verbesserten Komfort, Kapazität und Umweltverträglichkeit und spiegelten den Anspruch wider, Technik und Landschaft harmonisch miteinander zu verbinden. Parallel dazu entwickelte sich die Schmittenhöhe zu einem vielseitigen Erlebnisraum mit Gastronomie, Familienangeboten und ganzjähriger Nutzung, wodurch sie sich als Leitbetrieb im Salzburger Tourismus etablierte.
Heute präsentiert sich der Zeller Hausberg als moderne Ganzjahresdestination mit einem weit verzweigten Netz an Seilbahn- und Liftanlagen, Wanderwegen sowie Erlebnisangeboten. Was 1927 mit einer einzigen Seilbahn begann, hat sich zu einem komplexen alpinen System entwickelt, das Jahr für Jahr zahlreiche Gäste anzieht und die Region wirtschaftlich prägt. Mit aktuell mehreren Dutzend Anlagen zählt die Schmittenhöhe zu den bedeutenden Bergdestinationen im Alpenraum und verbindet sportliche Vielfalt mit eindrucksvollen Naturerlebnissen.
Die Schmittenhöhebahn steht damit nicht nur für technische Entwicklung, sondern auch für die konsequente Weiterführung einer Vision: Menschen den Zugang zu außergewöhnlichen Landschaften zu ermöglichen und gleichzeitig den Berg als Lebens- und Erlebnisraum nachhaltig zu gestalten. Über Generationen hinweg hat sich die Schmittenhöhe zu einem Symbol regionaler Identität und touristischer Innovationskraft entwickelt – ein Ort, an dem Tradition und Zukunft gleichermaßen ihren Platz finden.

Wintersport auf der Schmittenhöhe

Bergstation Sonnkogelbahn

Elisabethkapelle Schmittenhöhe(1)

Bruckberglift

Bau neue Sonnenalm 2005

Zeller Bergbahn 1977

Elisabethkapelle Schmittenhöhe

Areit (30)

Gipfelbahn skifahrer hoch oben

Gipfelbahn mit Skfahrern 1979

Berghotel Schmittenhöhe 1936

Winterpanorama 1958

Areit-Doppelsessellift 70er Jahre

ursprüngliche Areitalm

Breiteck sessellift (18)

Einser-Sessellift Sonnkogel (c) Hans Onz

Postkarte Haidinger_Ebenbergalm Zell am See

Glocknergruppe vom Berghotel aus – Carl Zeiss Fernrohr begeisterte Besucher

Altes Pistengerät

Abbau der alten Liftsessel (c) Hans Onz

CityXpress_fst021

Areit I Berg Luftbild 1988

Breiteckalm

_Schmittinger_ bei der Arbeit

Eröffnung Areit-Doppelsesselbahn_am Sessel LH DDr Hans Lechner und Franz Haidenthaller

Der erste Ebenberglift Zell am See (c) H2 Agentur Zell am See

Bau Bergstation 1977 mit VWBullies
Schmittenhöhebahn
Entdecke den Zeller Hausberg: Die Schmittenhöhebahn bringt dich auf 1.965 m mit 360°-Panorama über den Zeller See und die Hohen Tauern – ganzjährig aktiv als erste Seilbahn Salzburgs seit 1927.
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