Feuerkogel

Bergbahn

Mut, Weitblick und ein Jahrhundert alpiner Erschließung

Mut, Weitblick und ein Jahrhundert alpiner Erschließung

 

Mit der Eröffnung im Jahr 1927 verwandelte die Feuerkogel Bergbahn eine ambitionierte Idee in greifbare Realität und eröffnete dem Salzkammergut neue Perspektiven zwischen Pionierleistung, alpiner Erschließung und touristischer Entwicklung.

 

Die Geschichte der Feuerkogel Bergbahn ist untrennbar mit dem Namen Rudolf Ippisch verbunden, dessen Vision es war, das Höllengebirge für Einheimische und Gäste gleichermaßen zugänglich zu machen. Bereits in den frühen 1920er-Jahren verfolgte er beharrlich den Gedanken, eine Seilbahn zu errichten – ein Vorhaben, das zunächst auf Skepsis stieß und von zahlreichen planerischen, finanziellen und organisatorischen Herausforderungen begleitet war. Nach intensiven Bemühungen gelang es schließlich, die Finanzierung zu sichern und 1925 die Vorkonzession zum Bau einer Seilbahn auf den Feuerkogel zu erwerben. Mit der Auftragserteilung an die Firma Bleichert im November desselben Jahres nahm das ambitionierte Projekt konkrete Formen an.

 

Die Bauphase stellte eine außergewöhnliche Ingenieurleistung dar. Eine eigens eingerichtete Materialseilbahn transportierte über Monate hinweg Baumaterial und schwere Komponenten in das anspruchsvolle Gelände, wobei selbst improvisierte Lösungen – etwa der Transport von Tragseilen mittels Mulis – den unbedingten Willen zur Umsetzung verdeutlichten. Der Einsatz zahlreicher Arbeiter, das aufwendige Aufziehen der Tragseile sowie die logistischen Herausforderungen spiegeln den enormen Aufwand wider, der notwendig war, um dieses Projekt unter den technischen Rahmenbedingungen der Zeit zu realisieren. Am 26. Juni 1927 konnte die Feuerkogel Bergbahn schließlich feierlich eröffnet werden – ein Meilenstein für Ebensee und die gesamte Region. Internationale Medien würdigten die Anlage als „kühnste Seilbahn Europas“, insbesondere aufgrund der damals spektakulären Spannweite ohne Stütze im unteren Streckenabschnitt.

 

Bereits im ersten Betriebsjahr nutzten mehr als 20.000 Fahrgäste die neue Verbindung auf den Feuerkogel. Die folgenden Jahrzehnte waren geprägt von kontinuierlicher Weiterentwicklung und wachsender Bedeutung als touristischer Impulsgeber. Anpassungen der Kabinengrößen und Leistungssteigerungen erhöhten die Beförderungskapazität sukzessive, während technische Verbesserungen Mitte der 1950er-Jahre höhere Fahrgeschwindigkeiten ermöglichten. Gleichzeitig entwickelte sich das Gebiet zu einem Zentrum alpiner Innovation: Mit dem 1936 in Betrieb genommenen Stangenlift entstand am Feuerkogel der erste Schlepplift Österreichs, wenig später folgte mit dem Sessellift Haumahdgupf ein weiteres bemerkenswertes Kapitel der regionalen Seilbahngeschichte.

 

Ein entscheidender Modernisierungsschritt erfolgte 1985 mit der grundlegenden Erneuerung der Feuerkogel Bergbahn. Nach fast sechs Jahrzehnten unfallfreien Betriebs wurde die Anlage durch eine leistungsstärkere Bahn ersetzt, wodurch Komfort, Kapazität und Fahrgeschwindigkeit deutlich gesteigert werden konnten.

 

Heute präsentiert sich die Feuerkogel Bergbahn als traditionsreicher Bestandteil der alpinen Infrastruktur im Salzkammergut und als Tor zu einer vielseitigen Bergwelt mit hoher Freizeit- und Erholungsqualität. Ihre Geschichte erzählt von visionärem Unternehmergeist, technischer Innovationskraft und der engen Verbundenheit einer Region mit „ihrer“ Seilbahn. Über Generationen hinweg hat sie Menschen den Zugang zur Berglandschaft eröffnet und bleibt damit ein Symbol für Aufbruch, Mut und die nachhaltige Entwicklung alpiner Lebens- und Erlebnisräume.

Feuerkogel Bergsommer (c) TTG – Viktoria Hofauer (69)

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1. Schlepplift Österreichs – Stangenlift ca. 1936

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1. Schlepplift Österreichs – Stangenlift

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Feuerkogel Bergbahn

Erlebe den Feuerkogel: Die Bergbahn verbindet Ebensee mit dem 1.626 m hohen Feuerkogel im Salzkammergut – Heimat des ersten Schlepplifts Österreichs und Tor zu einer einzigartigen Bergwelt mit See- und Gipfelpanorama.

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